Vereinbaren Sie einen Termin:

02323 - 910 920

Rechtsanwalt für Arbeitsrecht in Herne

Umfassende juristische Beratung durch Dr. Sturm Beestermöller & Partner

Ihnen wurde unerwartet eine Kündigung oder Abmahnung ausgesprochen? In einer solchen Situation steht Ihnen die Kanzlei Dr. Sturm Beestermöller & Partner aus Herne zur Seite. Ob Sie eine Kündigung, eine möglichst hohe Abfindung aushandeln oder Ihren Anspruch auf ein wohlwollendes Arbeitszeugnis durchsetzen möchten – unser erfahrener Fachanwalt für Arbeitsrecht Dr. Alexander Sturm berät Sie ehrlich zu all Ihren Fragen und verhilft Ihnen zu Ihrem Recht.

Wissenswertes rund um die Kündigung gemäß Arbeitsrecht

Die Wirksamkeit einer Kündigung hängt von der Einhaltung der vertraglichen Kündigungsfristen sowie der schriftlichen Zustellung des Kündigungsschreibens ab. Generell unterscheidet man zwischen der ordentlichen und der außerordentlichen Kündigung. Bei letzterer kann der Arbeitgeber nach § 626 Abs. 1 BGB das Arbeitsverhältnis aus triftigem Grund beenden, ohne die Kündigungsfrist einzuhalten. In diesem Fall müssen verhaltensbedingte Verfehlungen auf Seiten des Arbeitnehmers vorliegen, die die fristlose Kündigung rechtfertigen. Die ordentliche Kündigung unterliegt hingegen Einschränkungen, wie beispielsweise dem Kündigungsschutz. Diese kann nur rechtswirksam ausgesprochen werden, wenn sie sozial gerechtfertigt ist. In unserer Anwaltskanzlei in Herne sind Sie mit Ihren Fragen zum Arbeitsrecht gut aufgehoben und können sich auf eine ausführliche sowie fachliche Beratung durch unsere Rechtsanwälte verlassen.

Eine ordentliche Kündigung ist rechtswirksam, wenn Sie einer der folgenden Kategorien zugeordnet werden kann:

  • Betriebsbedingt
  • Verhaltensbedingt
  • Personenbedingt

Mit welchen Konsequenzen müssen Sie bei einer Abmahnung rechnen?

Der Arbeitgeber kann eine Abmahnung aussprechen und mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen drohen, sofern der Arbeitnehmer seine festgelegten Pflichten aus dem Arbeitsvertrag nicht erfüllt. Bei einer verhaltensbedingten Kündigung muss vorab außerdem mindestens eine Abmahnung ausgesprochen worden sein. Hierbei genügt bereits ein eindeutiger mündlicher Hinweis, denn die Abmahnung unterliegt keinen formalen Vorgaben. Im Kern erfüllt sie drei zentrale Aufgaben:

  • Dokumentationsfunktion
    Um Unklarheiten zu vermeiden, wird eine Abmahnung meist schriftlich erteilt.
  • Hinweisfunktion
    Es müssen die genauen Leistungs- oder Verhaltensmängel des Arbeitnehmers dokumentiert sein, die bei einer Wiederholung zur Gefährdung des Arbeitsverhältnisses führen können.
  • Warn- und Androhungsfunktion
    Es werden arbeitsrechtliche Konsequenzen angedroht, um deutlich zu machen, dass ein erneuter Verstoß eine Kündigung nach sich ziehen kann.

Arbeitsrecht-Tipps zum Aufhebungsvertrag

Grundsätzlich ist ein Aufhebungsvertrag eine vertragliche Abmachung zwischen Ihnen und Ihrem Arbeitgeber, die Ihr Arbeitsverhältnis zu einem bestimmten Zeitpunkt auflöst. Im Gegensatz zu einer Kündigung, die einseitig erklärt wird, ist ein Aufhebungsvertrag eine zweiseitige Regelung. Diese ist nur rechtswirksam, wenn beide Vertragspartner zustimmen. Viele Arbeitnehmer gehen davon aus, dass Ihnen bei Beendigung eines Arbeitsverhältnisses automatisch eine Abfindung zusteht. Das ist allerdings, mit einigen Ausnahmen, rechtlich falsch. In bestimmten Fällen erhält der Arbeitnehmer von seinem Arbeitgeber als Entschädigung für den Verlust des Arbeitsplatzes eine einmalige außerordentliche Zahlung. In unserer Anwaltskanzlei in Herne beraten unsere Rechtsanwälte Sie gerne umfassend zu allen Fragen rund um das Arbeitsrecht und setzen sich für Ihre juristischen Interessen ein.